An der Kammer-Vorgabe orientiert
Folgt den Empfehlungen der Psychotherapeutenkammern zur Dokumentation. Die Form für die laufende Verlaufsdokumentation: nachvollziehbar für Dich und für alle, die den Verlauf später lesen müssen.
Nach der Stunde diktierst Du frei, was war – ungeordnet, in ganzen und halben Sätzen, so wie es Dir im Kopf liegt. Daraus entsteht ein strukturiertes Sitzungsprotokoll in klinisch-sachlicher Sprache. Überarbeitet und gespeichert liegt es in drei bis fünf Minuten je Sitzung. Die Vorgabe dafür wählst Du. Eine davon legt Dir zusätzlich einen Text für Deine PatientIn daneben.

Direkt nach der Stunde ist alles noch da: der Satz, bei dem es kippte, die Pause davor, Dein eigener Impuls, der Dich überrascht hat. Zehn Minuten später sitzt der Nächste im Sessel, und Du legst einen Zettel auf den Stapel. Am Abend baust Du aus Stichworten zusammen, was tagsüber keine Zeit hatte – und was Du rekonstruierst, ist nicht dasselbe wie das, was Du erinnert hättest.
Das Problem ist also nicht nur, dass die Dokumentation Zeit kostet. Es ist, dass sie zum falschen Zeitpunkt entsteht. Diktieren löst beides auf einmal: Du dokumentierst, solange die Stunde noch frisch ist, und Du gibst dafür keine zusätzliche Zeit her.
In drei Schritten, von denen keiner gelernt werden will. Du sprichst, wie Du einer Kollegin den Fall schildern würdest.
Du öffnest die Fallakte und sprichst. Frei, ungeordnet, in gesprochener Sprache – ohne Gliederung im Kopf und ohne Rücksicht auf die Reihenfolge. Wenn Dir zwei Minuten später noch etwas einfällt, sprichst Du es hinterher.
Gesprochen wird dabei über die Chiffre, nicht über den Namen – wie bei jeder Fallvorstellung.
Die Fallakte in ganzheit ist die fachliche Akte: der Verlauf, die Protokolle, die Berichte. Termine, Abrechnung und Stammdaten bleiben in Deiner Praxissoftware.

Du entscheidest, in welche Form Dein Diktat gebracht wird. Vier Vorgaben stehen bereit; welche für Dich die richtige ist, hängt daran, wofür Du das Protokoll brauchst. Mehr zur Auswahl lernst Du unten.

Nach zwei bis drei Minuten Diktat liegt der Entwurf vor – strukturiert, in klinisch-sachlicher Sprache, dritte Person, Vergangenheitsform. Dein Rohdiktat steht daneben, solange Du es brauchst: vergleichen, nacharbeiten, ergänzen. Und verwerfen, wenn das Protokoll steht.
Was Du nicht gesagt hast, steht als hervorgehobene Leerstelle da – an der Stelle, an der der Inhalt hingehört, nicht als Liste am Ende. Bei der MDK-Vorgabe geht das bis auf die einzelnen Aspekte des Befunds hinunter: Orientierung, Antrieb, Affekt, formaler und inhaltlicher Denkstörungsbefund, Eigen- und Fremdgefährdung. Übersehen kannst Du sie damit nur noch bewusst.
Du prüfst, änderst, speicherst. Die Verantwortung bleibt bei Dir – und mit ihr steht das Protokoll in drei bis fünf Minuten, gemessen vom Ende der Stunde an.

Ein Protokoll für die eigene Verlaufsdokumentation sieht anders aus als eines, das später Dritten vorliegt. Deshalb entscheidest Du die Form, nicht die KI – und Du entscheidest sie pro Sitzung neu.
Folgt den Empfehlungen der Psychotherapeutenkammern zur Dokumentation. Die Form für die laufende Verlaufsdokumentation: nachvollziehbar für Dich und für alle, die den Verlauf später lesen müssen.
Folgt der Struktur, die der MDK erwartet – enger geführt, mit ausdrücklichem Befundteil. Hier greift die Markierung der Leerstellen am feinsten: bis auf die einzelnen Aspekte des Befunds hinunter.
Erzeugt zwei Dinge aus einem Diktat: Dein Protokoll wie gewohnt – und daneben einen Textblock für Deine PatientIn, ohne Deine eigenen Hypothesen zum Fall. Was Du über den Fall denkst, bleibt in Deiner Dokumentation; was sie bekommt, ist die Stunde. Ein Entwurf, den Du prüfst, anpasst und ihr auf Wunsch schickst – ohne Namen und ohne Chiffre.
Du beschreibst einmal, wie Dein Protokoll aussehen soll, und ganzheit hält sich daran. Auch eine ganz eigene Strukturierung, die mit den drei Vorlagen nichts zu tun hat.
Vier Eigenschaften, die die Funktion tragen. Sie sind der Grund, warum ein Diktat hier etwas anderes ist als ein Text, den man in ein allgemeines KI-Werkzeug spricht.
Der zweite Punkt ist der, an dem das Diktat mehr tut als Zeit sparen. Deine Dokumentationspflicht fragt nicht, wie schnell das Protokoll dasteht, sondern was darin steht: Eine Lücke, die Du direkt nach der Stunde siehst, ergänzt Du in dreißig Sekunden – eine, die niemand markiert hat, fällt erst auf, wenn die Akte gebraucht wird.
Nein. Das ist der Punkt der Funktion. Du sprichst in der Reihenfolge, in der Dir die Stunde einfällt – Themensprünge, Nachträge und halbe Sätze eingeschlossen. Die Struktur entsteht danach, nicht beim Sprechen.
Es bleibt neben dem fertigen Protokoll sichtbar, solange Du es brauchst – zum Vergleichen und Nacharbeiten. Sobald das Protokoll steht, kannst Du es verwerfen.
Ja, und ganzheit ist darauf ausgelegt. Du dokumentierst unter der Chiffre, so wie Du den Fall auch in der Intervision vorstellen würdest. Fällt beim freien Sprechen doch ein Name, korrigierst Du ihn im Entwurf.
Innerhalb der EU. Deine gespeicherte Dokumentation liegt auf Servern in Deutschland. Die Anbieter der Sprachmodelle erhalten Deine Inhalte nicht, können sie nicht einsehen und nicht zum Training ihrer Modelle verwenden.
Was Deine PatientInnen Dir in der Stunde anvertrauen, bleibt damit bei Dir – und weil Du unter der Chiffre diktierst, steht darin ohnehin nichts, was eine Person identifiziert.
Ja – und das ist so gedacht. ganzheit erzeugt einen Entwurf ohne Namen, ohne Chiffre und ohne Deine Hypothesen zum Fall. Du liest ihn, änderst, was nicht passt, und entscheidest, ob Deine PatientIn ihn bekommt. ganzheit versendet nichts.
Dann tippst Du. Das Diktat ist einer von mehreren Wegen in dieselbe Akte – Text, Foto aus der Handakte und Skalen stehen daneben.
Probier aus, wie es ist, sie einzusprechen, statt sie abends zu tippen. 14 Tage kostenlos, voller Funktionsumfang, ohne Kreditkarte.
Derselbe Verlauf, den Du hier dokumentierst, trägt später die Berichtsentwürfe – und die Fallbesprechung, in der ganzheit den Fall schon kennt. Mehr über die Intervision → · Was ganzheit kostet →